Warum Wissenschaft die wach­sen­den Krisen nicht lösen kann

Wissenschaft

Wissenschaft basiert auf dem wissenschaftlichen Beweis. Ein wissenschaftlicher Beweis bedeutet, die Gültigkeit einer Behauptung anderen Menschen nachvollziehbar vorzuführen. Das funktioniert nur dann, wenn Vorführender und Empfänger alle Elemente des Beweises gleichzeitig wahrnehmen können. Das wiederum ist nur für die Sinneswahrnehmung gegeben. Die Wahrnehmung des Menschen geht jedoch weit über die Sinneswahrnehmung hinaus. Sie kann sich auch dem Inneren der Psyche zuwenden. Innerpsychische Wahrnehmungen können nicht Teil wissenschaftlicher Beweise sein. Sie werden von der Wissenschaft als unwissenschaftlich abgewertet, was so viel bedeutet wie irreführend, lächerlich und dumm. Die Wissenschaft betrachtet das Innere der Psyche als reine Reflexion der Sinneswahrnehmung. Aus ihrer Sicht kann in die Psyche nichts hineinkommen außer über die Sinne. Sie sieht die Psyche nicht als eigenständige Informationsquelle, welche über die Sinneswahrnehmung hinausgehende Informationen liefert - ein fundamentaler Irrtum über die Realität!

Die Lösung globaler Krisen und unheilbarer Krankheiten liegt im Inneren der Psyche, aber sie darf dort nicht gesucht werden, weil das unwissenschaftlich ist!

Weil die Wissenschaft der innerpsychischen Wahrnehmung keine Bedeutung beimisst, wird sie auch nicht entwickelt. Immer mehr Menschen haben überhaupt keinen Zugang mehr zu den Prozessen im Inneren ihrer Psyche und empfinden ihre innerpsychische Wahrnehmung als unangenehm und beängstigend. Normalerweise wendet sich die Aufmerksamkeit automatisch nach innen, sobald ihre äußere Inanspruchnahme nachlässt. Das geschieht zum Beispiel dann, wenn man irgendwo warten muss, mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt oder nachts nicht einschlafen kann. Seit es aber Smartphones gibt, wandert die Aufmerksamkeit in solchen Momenten sofort zum Smartphone und wird so lückenlos nach außen fixiert.

Innerpsychische Wahrnehmung ist die Grundlage, um zu verstehen, wie das eigene Verhalten entsteht. Den Ursprung des eigenen Verhaltens in sich selbst zu erkennen, ist der Schlüssel, um all die Probleme zu lösen, welche die Wissenschaft gegenwärtig nicht lösen kann.

Wissenschaft ist ein rein rationales Erkenntnisprinzip. Der rationale Verstand des Menschen stellt die Frage nach der Entstehung des eigenen Verhaltens nicht, weil er sich selbst als den Ursprung des Verhaltens ansieht. Er hat den Anspruch, das Verhaltens möglichst vollständig rational zu steuern bzw. nicht-rational entstandene Verhaltensimpulse nur dann zuzulassen, wenn sie rational sinnvoll erscheinen.

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