Warum Wissenschaft die wach­sen­den Krisen nicht lösen kann

Verhaltensprinzipien

Das Verhalten der leblosen Materie ist entweder gesetzmäßig oder (scheinbar) zufällig.

Das selbst-getriebene Verhalten der Lebewesen ist jedoch weder gesetzmäßig noch zufällig!

Vergegenwärtigen wir uns einmal grafisch, was Gesetzmäßigkeiten und Zufall bedeuten:

Zufall

Zufall

Die gleiche Bedingung führt zu unterschiedlichem Verhalten und damit in unterschiedliche Zustände. (Das kann auch bedeuten, dass wir über die Bedingungen nicht alles wissen.) Weil es keinen Zusammenhang zwischen Bedingungen und Verhalten gibt, hat der Verstand auch keine Kontrolle darüber.

Gesetzmäßigkeit

Gesetzmaessigkeit

Die gleiche Bedingung führt immer zum gleichen Verhalten und damit in den gleichen Zustand. (Genau wegen dieser Vorherbestimmtheit kann der Verstand Gesetzmäßigkeiten zur Steuerung von Verhalten einsetzen.)

Wenn man sich die beiden Grafiken ansieht, dann wäre theoretisch noch eine dritte Art von Verhalten denkbar:

Absicht (zielgerichtetes Verhalten)

Absicht

Ein bestimmter (Ziel)Zustand kann aus unterschiedlichen Ausgangsbedingungen heraus erreicht werden.

Und tatsächlich gibt es diese Art von Verhalten auch. Es ist das Verhalten der Lebewesen. Lebewesen verfolgen Absichten. Absichten sind Zustände, welche Lebewesen mit ihrem Verhalten anstreben, unabhängig davon, in welchem Ausgangszustand sie sich befinden. Absichtliches (zielgerichtetes) Verhalten unterscheidet Lebewesen von lebloser Materie.

Theorien wie die Evolutionstheorie sind nur deshalb möglich, weil der Verstand absichtliches Verhalten nicht von zufälligem und gesetzmäßigem Verhalten unterscheidet!

Diese einfache kleine Unterscheidung verändert ALLES. Sie stellt das gesamte wissenschaftliche Weltbild auf den Kopf. Vor allem widerlegt sie die Evolutionstheorie. Die Evolutionstheorie versucht zu erklären, wie sich das Leben aus ausschließlich lebloser Materie heraus entwickeln konnte. Dafür müsste sie jedoch erklären, wie absichtliches Verhalten aus ausschließlich zufälligem und gesetzmäßigem Verhalten entsteht und das kann sie aber nicht, weil es nämlich nicht möglich ist. Schon die allerersten einfachsten Lebensformen hatten ein Absicht-getriebenes Verhalten. Diese grundlegende Eigenschaft des Lebens war bereits ganz am Anfang der Evolution da. Die Evolutionstheorie funktioniert nur deshalb, weil sie absichtliches Verhalten als zufälliges oder gesetzmäßiges Verhalten ausgibt. Das Leben kann nicht aus ausschließlich lebloser Materie hervorgegangen sein, weil sich leblose Materie weder allein in Bewegung setzen kann, noch zu zielgerichtetem Verhalten fähig ist. Das Leben muss eine “Zutat” haben, die ein selbst-getriebenes, absichtliches Verhalten hervorbringt und Lebewesen von lebloser Materie unterscheidet.

Und wer jetzt argumentiert, dass Technologie, die ja ausschließlich aus Materie besteht, ein zielgerichtetes Verhalten haben kann, der sei daran erinnert, dass der Mensch mit seinem zielgerichtetem Verhalten diese Technologie erschaffen hat. Das heißt, der Mensch bringt die Zielzustände hervor und überträgt sie dann auf seine Technologie.

Absichtliches Verhalten kann alle drei Verhaltensprinzipien (Absicht, Gesetzmäßigkeit und Zufall) hervorbringen, aber nicht umgekehrt! Es ist vollkommen ausgeschlossen, dass ein nur gesetzmäßiges und zufälliges Verhalten zu zielgerichtetem Verhalten führt.

Um zu verstehen, warum das so ist, betrachten wir die 3 Verhaltensprinzipien als zeitlichen Ablauf:

Verhaltensprinzipien

  • Beim Zufall haben weder die Ausgangsbedingungen noch der Zielzustand einen Einfluss auf das Verhalten. (Das kann auch bedeuten, dass wir die Ausgangsbedingungen nicht kennen oder eine hinter dem Verhalten stehende Absicht nicht wahrnehmen.)
  • Bei einer Gesetzmäßigkeit ergibt sich das Verhalten und damit der Zielzustand ausschließlich aus den Ausgangsbedingungen. Ein Zielzustand spielt für die Entstehung eines gesetzmäßigen Verhaltens keine Rolle, sondern nur die Ausgangsbedingungen. Wenn die Ausgangsbedingungen irgendwie zufällig sind, dann ist auch der Endzustand eines gesetzmäßigen Verhaltens irgendwie zufällig. Da leblose Materie kein selbst-getriebenes Verhalten hat, kann sie ihre Ausgangsbedingungen nicht ändern. Sie ist den Ausgangsbedingungen ausgeliefert, so wie sie irgendwie zufällig entstanden sind oder wie Sie von einer Absicht gezielt gestaltet wurden. Gesetzmäßigkeiten unter sich sind vollkommen ziellos und nutzlos.
  • Bei absichtlichem Verhalten hingegen fließt der angestrebte Zielzustand in die Entstehung des Verhaltens mit ein! Das bedeutet, bei einem absichtlichen Verhalten existiert der angestrebte Zielzustand bereits als Information, BEVOR das Verhalten abläuft und sich der angestrebte Zustand materiell manifestiert. Und er existiert nicht nur als Information, sondern er lenkt auch noch das Verhalten! Es muss deshalb etwas existieren, das Zielzustände unabhängig vom Zustand der Materie hervorbringt und dann das Verhalten der Materie in diese Richtung lenkt.

Der Verstand sieht Gesetzmäßigkeiten überhöht, weil er so viel damit anstellen kann. Gleichzeitig übersieht er, was für ein unglaubliches Wunder das ist, was den Menschen ausmacht (und damit ist nicht der Verstand gemeint). Der Verstand projiziert in die Gesetzmäßigkeiten etwas hinein, das eigentlich der Mensch selbst ist. Materie und ihre Gesetzmäßigkeiten können weder Zielzustände hervorbringen noch anstreben. Gesetzmäßigkeiten erlangen ihren Nutzen erst, indem der Mensch sie mit seinem absichtlichem Verhalten anwendet. Wenn der Mensch mit seinem absichtlichen Verhalten Gesetzmäßigkeiten anwendet, dann gestaltet er die Bedingungen einer Gesetzmäßigkeit gezielt so, dass sich eine ganz bestimmte angestrebte Konsequenz daraus ergibt.

Gesetzmäßigkeiten haben ohne absichtliches Verhalten nicht den geringsten Nutzen. Der Nutzen entsteht erst, wenn sie durch eine Absicht angewendet werden.
© 2026 | Impressum | Datenschutz | Über mich