Materie und Energie
Der Verstand führt alle Phänomene der Realität auf Materie und ihre Gesetzmäßigkeiten zurück, weil es das ist, was er kontrollieren kann. Dieses Weltbild gibt einen Teil der Realität als das Ganze aus. Um die fehlenden Teile darzustellen, muss zunächst erst mal die Lücke sichtbar gemacht werden, damit die Lücke dann gefüllt werden kann. Dafür werden wesentliche Grundbegriffe neu definiert. Teilweise verschiebt sich ihre Bedeutung nur leicht und teilweise bekommen sie überhaupt erst mal eine konkrete Bedeutung, weil der Verstand sie in einer Art undurchsichtigem Nebel gelassen hat, um seine Illusionen aufrechtzuerhalten.
Die klassische Physik unterscheidet zwischen Materie und Energie:
- Materie ist alles, was aus Atomen besteht und eine Masse hat.
- Energie ist die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten.
Die moderne Physik hat erkannt, dass auch die Materie eine Form von Energie ist: E=mc²
Aber sowohl die klassische als auch die moderne Physik beschränken ihre Betrachtungen auf die Sinneswahrnehmung.
In dieser Publikation geht es um das, was das Verhalten der Lebewesen hervorbringt und das ist nur über die innerpsychische Wahrnehmung zugänglich. Obwohl es nicht über die Sinne zugänglich ist, ist es eine Form von Energie, weil es (unter anderem) die Körper der Lebewesen lenkt. Deshalb werden die Begriffe Materie und Energie in dieser Publikation etwas anders verwendet:
Das schließt alle auf Materie basierenden Energieformen mit ein, auch wenn sie keine Masse haben. (Korrekterweise müsste man vielleicht eher von “materiellen Energieformen” oder dem “Bereich der Materie” sprechen, aber um es begrifflich einfach zu halten, ist es hier einfach nur “Materie”.)
Während die Physik bei Energie von der “Fähigkeit, Arbeit zu verrichten” spricht, wird hier bewusst die Formulierung “Veränderungen bewirken” verwendet, um Veränderungen nicht auf das Bewegen von Materie bzw. Masse zu beschränken.