Warum Wissenschaft die wachsenden Krisen nicht lösen kann

Aktionismus

Indem der Verstand das VerhaltenVerhalten ist die Veränderung von Zuständen im Laufe der Zeit. von seiner ursprünglichen Quelle trennt, erzeugt er unbewusst zahlreiche Probleme selbst, deren Entstehen ihm zufällig erscheint und die er verbissen bekämpft, ohne ihre tatsächliche UrsacheDie Ursache ist der verändernde Einfluss, den ein Energie-ElementEin Element ist etwas, das von der Wahrnehmung als eigenständige Einheit unterschieden werden kann. auf ein anderes ausübt. zu erkennen. Die vermeintlichen Lösungsstrategien des Verstandes stützen sich dabei auf das, was der Verstand an anderer Stelle erfolgreich eingesetzt hat:

  1. Ermitteln und Anwenden von GesetzmäßigkeitenEine Gesetzmäßigkeit ist etwas, das unter bestimmten Bedingungen immer gleich ist. Sie stellt einen Zusammenhang her zwischen einer Bedingung und einer Konsequenz.
  2. das Verhalten von Systemen als Ganzes (makroskopisches Verhalten) wie bei TechnologieTechnologie erschafft neues gesetzmäßiges Verhalten aus elementarem gesetzmäßigen Verhalten. allein auf das Zusammenspiel der Einzelelemente des Systems zurückzuführen (mikroskopisches Verhalten) und dort zu korrigieren

Die Lösungsbemühungen des Verstandes werden dabei von der Wahrnehmung des Problems angetrieben. Das heißt, die AufmerksamkeitAufmerksamkeit ist gezielt fokussierte Wahrnehmung. ist auf die Wahrnehmung der negativen Auswirkungen des Problems fixiert (negatives Potenzial). Entsprechend lenkt die Aufmerksamkeit (vom Verstand unbemerkt) den nicht-gesetzmäßigen Verhaltensanteil und die Veränderung der Gesetzmäßigkeiten in Richtung einer Verstärkung der negativen Symptome. Würde der Verstand die tatsächliche Lösung kennen, dann wäre seine Aufmerksamkeit im Lösungsbemühen auf die Lösung gerichtet (positives Potenzial).

Aktionismus bezeichnet Anstrengungen zur Lösung eines Problems, dessen Ursache und Lösung nicht bekannt sind. Aktionismus verstärkt die negativen Auswirkungen eines Problems immer weiter und zwar weit über die vom Problem selbst verursachten negativen Wirkungen hinaus, weil die Aufmerksamkeit auf den negativen ZustandEnergieform und Eigenschaften ergeben den Zustand eines Energie-Elements. fixiert bleibt.

Das klassische Beispiel für Aktionismus ist eine Diät zur Reduzierung von Übergewicht:

Die rationale Lösung für das Problem “Übergewicht” ist eine mit dem Stoffwechsel des Körpers verbundene materielle Gesetzmäßigkeit:

  • Wird über die Nahrung mehr EnergieEnergie bezeichnet die Fähigkeit, Veränderungen zu bewirken. aufgenommen, als der Körper braucht, dann nimmt das Gewicht zu.
  • Wird über die Nahrung weniger Energie aufgenommen, als der Körper braucht, dann nimmt das Gewicht ab.
  • Um Übergewicht zu reduzieren, muss deshalb weniger gegessen werden, damit der Körper seinen Energiebedarf zum Teil aus den Fettreserven des Körpers deckt.

Normalerweise regelt der natürliche Appetit des Körpers die Nahrungsaufnahme. Der Körper steuert über seinen Appetit

  • was er braucht und
  • wie viel er braucht.

Wenn es in der Psyche aber einen Mangel an Erfüllung gibt, dann wird der natürliche Appetit durch den Drang nach Ersatzbefriedigung verfälscht. Essen wird teilweise zu einer Sucht.

Um das Problem “Übergewicht” zu lösen, müsste eigentlich die Ursache abgestellt werden und das ist der Mangel an Erfüllung. Ein Mangel an Erfüllung kann nur beseitigt werden, indem das Verhalten wieder dem natürlichen auf das BewusstseinBewusstsein ist das, was wahrnimmt! wirkenden Potenzial folgt. Eine Diät hingegen versucht die mit der Nahrung aufgenommene Energiemenge zu reduzieren, ohne die eigentliche Ursache überhaupt zu kennen. Und dann passiert Folgendes:

  • Das Bedürfnis nach Ersatzbefriedigung erzeugt ein Potenzial, zu viel zu essen.
  • Daraus entwickelt sich mit dem Übergewicht ein negativer Zustand, von dem ein negatives (abstoßendes) Potenzial ausgeht, eine Diät zu machen und dadurch die aufgenommene Energiemenge zu reduzieren.

In der Psyche entsteht ein Konflikt zweier gegensätzlicher Verhaltenseintriebe (Potenziale). Es entwickelt sich ein Kreislauf aus guten Vorsätzen und Versagen. Der Drang nach Ersatzbefriedigung sabotiert die Diät.

Wenn bisher in diesem Text von einem Potenzial die Rede war, dann meinte das vor allem ein positives Potenzial: Das Bewusstsein fühlt sich von einem Zustand angezogen, den es als attraktiv empfindet und zu dem es hin möchte und schenkt diesem Zustand dann seine Aufmerksamkeit.

Aber auch negative Zustände binden die Aufmerksamkeit an sich, denn sie möchten abgestellt werden. Das Problem “Übergewicht” bindet also die Aufmerksamkeit an sich und treibt das Verhalten “Diät” an. Die Lösung wäre eigentlich, die Aufmerksamkeit wieder dem natürlichen positiven Potenzial zuzuwenden. Das geschieht aber nicht, weil die Entstehung des Verhaltens nicht Teil des rationalen Modells der Realität ist. Stattdessen bleibt die Aufmerksamkeit auf das Übergewicht fixiert. Und nun beginnt sich die WirkungDie Wirkung ist die Veränderung, die bei einem Energie-Element durch den Einfluss eines anderen Energie-Elements ausgelöst wird. der Aufmerksamkeit negativ zu entfalten: Die Nahrungsverwertung entwickelt sich auf eine Weise, die dem Ziel der Diät entgegenwirkt, weil die Aufmerksamkeit auf den negativen Zustand des Übergewichts fixiert bleibt, der eigentlich verlassen werden soll.

  • Die Aufmerksamkeit lenkt den nicht gesetzmäßigen Verhaltensanteil im Stoffwechsel des Körpers in Richtung des Übergewichts. Der Stoffwechsel ist kein exakt gesetzmäßiges Verhalten wie ein Naturgesetz, weil der Körper ein super-komplexes SystemWenn mehrere Einzelelemente so zusammenwirken, dass sie in ihrer Gesamtheit als Einheit gesehen werden können, dann spricht man von einem System . Bei Systemen müssen zwei Arten von Verhalten unterschieden werden: mikroskopisches Verhalten : das Verhalten der Einzelelemente, aus denen sich das Sy... ist. Im Stoffwechsel des Körpers gibt es einen Spielraum: Die Energie aus der Nahrung kann mehr oder weniger in Richtung Übergewicht umgesetzt werden.
  • Wenn sich dieser Prozess regelmäßig wiederholt, dann wird das vom Bewusstsein in Richtung Übergewicht gelenkte Stoffwechsel-Verhalten des Körpers zu einem gesetzmäßigen Verhalten und das bedeutet:
Das Gewicht des Körpers nimmt trotz immer geringerer Nahrungsaufnahme nicht ab oder es nimmt sogar noch zu!

Weil die Aufmerksamkeit auf den negativen Zustand fixiert bleibt, wirken der nicht gesetzmäßige Verhaltensanteil und die EntwicklungEntwicklung ist die Entstehung von neuem Verhalten in einem System. Durch Entwicklung werden Zustände erreichbar, die vorher nicht erreichbar waren. der Gesetzmäßigkeiten dem rationalen Vorhaben entgegen. Obwohl es der Psyche durch fortgesetzte Anstrengungen immer besser gelingt, mit der Nahrung weniger Energie aufzunehmen, nimmt das Gewicht dennoch nicht ab. Millionen oder vielleicht sogar Milliarden Menschen kennen den Effekt. Es gibt nicht wenige, die essen fast gar nichts mehr und nehmen dennoch nicht ab.

Wie jede körperliche Veränderung wird auch diese ab einem gewissen Umfang genetisch verankert und damit an die Folgegeneration weitergegeben. Aus Sicht der Wissenschaft sieht es dann so aus, als sei die Nahrungsverwertung, die Übergewicht begünstigt, “genetisch bedingt”.

Wenn es so aussieht, als sei eine Diät erfolgreich gewesen, dann würde die eigentliche Ursache entweder unbewusst gelöst oder das Problem wurde in andere Bereiche verschoben: Eine Sucht wurde ohne es zu merken durch eine andere ersetzt oder es treten Depressionen an die Stelle der Sucht.

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