Entwicklung super-komplexer Systeme
Jeder Mensch hat irgendwann in seinem LebenLebewesen haben ein selbst-getriebenes Verhalten. Sie können im Gegensatz zur leblosen Materie ein Verhalten aus sich selbst heraus hervorbringen. schon einmal folgende Erfahrung gemacht:
Man könnte das auch als Trainingseffekt bezeichnen - zum Beispiel beim Autofahren lernen: Am Anfang muss man sich auf jeden einzelnen Handgriff stark konzentrieren, aber mit der Zeit geht alles immer mehr wie von selbst.
Durch Wiederholung automatisiert sich Verhalten. Es läuft es immer mehr “wie von selbst” ab. Es braucht immer weniger Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit ist die EnergieEnergie bezeichnet die Fähigkeit, Veränderungen zu bewirken. des Bewusstseins. Aus Sicht des Bewusstseins sinkt durch Wiederholung der für das Verhalten erforderliche Energieeinsatz. Das Verhalten geht vom Bewusstsein auf die Gesetzmäßigkeiten der Materie über. Man könnte auch sagen:
- Die Materie “übernimmt” mit ihren Gesetzmäßigkeiten das Verhalten des Bewusstseins.
- Das Bewusstsein “delegiert” sein Verhalten an die Materie bzw. ihre Gesetzmäßigkeiten.
Dadurch wird Bewusstseinsenergie frei. Weil das Verhalten von den Gesetzmäßigkeiten der Materie übernommen wird, muss es nicht mehr durch die Aufmerksamkeit des Bewusstseins gelenkt werden. Die freigewordene Bewusstseinsenergie kann
- entweder genutzt werden, um ganz Neues anzugehen
- oder um das Verhalten immer näher an Zustände heranzulenken, die noch nicht erreichbar sind.
Das ist die Grundlage von EntwicklungEntwicklung ist die Entstehung von neuem Verhalten in einem SystemWenn mehrere Einzelelemente so zusammenwirken, dass sie in ihrer Gesamtheit als Einheit gesehen werden können, dann spricht man von einem System . Bei Systemen müssen zwei Arten von Verhalten unterschieden werden: mikroskopisches Verhalten : das Verhalten der Einzelelemente, aus denen sich das Sy.... Durch Entwicklung werden Zustände erreichbar, die vorher nicht erreichbar waren.. Es lassen sich folgende Entwicklungsphasen unterscheiden:
- Das angestrebte Verhalten ist noch gar nicht möglich, egal wie sehr man sich konzentriert und anstrengt. (Es gibt kaum einen gesetzmäßigen Verhaltensanteil. Das Verhalten ist nahezu vollständig nicht-gesetzmäßig.)
- Das angestrebte Verhalten ist ab und zu möglich. Damit es überhaupt gelingt, ist viel Konzentration und Anstrengung nötig. (Der gesetzmäßige Verhaltensanteil beginnt sich zu entwickeln. Aber der nicht-gesetzmäßige Verhaltensanteil überwiegt deutlich.)
- Das angestrebte Verhalten ist fast immer möglich. Man muss sich jedoch immer noch sehr darauf konzentrieren, damit es erfolgreich ist. (Jetzt überwiegt der gesetzmäßige Verhaltensanteil.)
- Das angestrebte Verhalten läuft weitestgehend automatisch ab, ohne dass man noch groß darüber nachdenken muss. (sehr hoher gesetzmäßiger Verhaltensanteil, das Verhalten ist nahezu vollständig gesetzmäßig.)
Entwicklung hat folgende Dimensionen:
- Die Wahrscheinlichkeit, den angestrebten ZustandEnergieform und Eigenschaften ergeben den Zustand eines Energie-Elements. zu erreichen, wächst.
- Der Energieeinsatz, um einen bestimmten Zustand zu erreichen, sinkt. Der Energieeinsatz des Bewusstseins ist die Aufmerksamkeit, die etwas braucht.
- Der gesetzmäßige Verhaltensanteil steigt, während der nicht-gesetzmäßige Verhaltensanteil sinkt.
- Materie: Die Herausbildung eines gesetzmäßigen Verhaltens basiert auf materiellen Veränderungen.
- Entwicklung ist die Ausdehnung des Verhaltens auf neue Verhaltensmöglichkeiten. Die Neubildung von Gesetzmäßigkeiten setzt Bewusstseinsenergie frei. Durch die frei werdende Aufmerksamkeit werden Zustände erreichbar, die zuvor nicht erreichbar waren.
Es ist ein Prozess, den jeder bei der Entwicklung körperlicher Fähigkeiten an sich selbst beobachten kann. Für uns ist dieser Vorgang so selbstverständlich und so sehr Teil unseres Wesens, dass wir ihn gar nicht groß beachten. Warum auch - er ist einfach immer da, ohne dass wir etwas dafür tun oder uns gar dafür anstrengen müssten. Und dennoch ist es ein fundamentaler Prozess von größter Bedeutung! Das Bewusstsein übt diese WirkungDie Wirkung ist die Veränderung, die bei einem Energie-ElementEin Element ist etwas, das von der Wahrnehmung als eigenständige Einheit unterschieden werden kann. durch den Einfluss eines anderen Energie-Elements ausgelöst wird. auf jede Form von Materie aus. Entwicklung entsteht durch das Zusammenspiel von Bewusstsein und Materie:
Materie dient dem Bewusstsein als Träger gesetzmäßigen Verhaltens. Materie speichert und übernimmt Verhalten des Bewusstseins in Form ihrer Gesetzmäßigkeiten und das ermöglicht es dem Bewusstsein, sein Verhalten auszudehnen.
Der eigene Körper ist der Teil von Materie, der am engsten mit dem eigenen Bewusstsein verbunden ist. Deshalb ist der Zusammenhang für uns dort am deutlichsten wahrnehmbar.
Wenn man versteht, wie das Bewusstsein den Körper und die eigene Lebensumgebung formt, dann versteht man auch, wie alles andere entstanden ist:
Das ist ein Segen, denn es ermöglicht die Heilung von unbewusst durch den Verstand hervorgebrachten negativen Entwicklungen. Theoretisch lässt sich jeder materiellen Gesetzmäßigkeit eine exakte Menge an Bewusstseinsenergie (Aufmerksamkeit) zuordnen, die für ihre Aufrechterhaltung erforderlich ist und die überschritten werden muss, damit es zur Entwicklung kommt (gesetzmäßiger Verhaltensanteil steigt) oder die unterschritten werden muss, damit sich ein gesetzmäßiges Verhalten zurückbildet.
An dieser Stelle wird das wissenschaftliche WeltbildDie Funktion des Verstandes basiert auf einem rationalen Modell der Realität - seiner Weltsicht (siehe Rationalität). vom Kopf auf die Füße zurückgestellt: Der Verstand versucht mit allerlei Tricks und Illusionen zu erklären, wie ALLES (einschließlich des Lebens) aus ausschließlich lebloser Materie und ihren Naturgesetzen entstehen konnte (Evolutionstheorie, Urknalltheorie, dunkle Materie). Tatsächlich aber ist alles Materielle aus dem nicht-materiellen Bewusstsein hervorgegangen, und zwar auf genau die gleiche Weise, wie jede noch so kleine menschliche Entwicklung entsteht.
Daraus ergibt sich unweigerlich die Schlussfolgerung, dass es stärkere Bewusstseinsformen, als den Menschen geben muss, denn das den Menschen umgebende System ist offensichtlich nicht dem menschlichen Bewusstsein entsprungen. Unsere Vorstellung vom “Leben” ist dadurch eingeschränkt, dass sie Leben mit organischer Materie assoziiert. Das eigentlich wesentliche Merkmal des Lebens ist jedoch selbst-getriebenes, absichtliches Verhalten und das entspringt der Wirkung des Bewusstseins auf Energie im Allgemeinen und damit auch auf JEDE Form von Materie. Organische Materie ist lediglich eine spezifische Form von Materie, die besonders eng mit dem Bewusstsein verbunden ist und ihm dadurch einen extrem verstärkten Einfluss auf ihr Verhalten ermöglicht. Deshalb sind für den Verstand bei organischer Materie die Verhaltensmerkmale des Lebens am deutlichsten sichtbar.