Der Zusammenhang, den es nicht geben dürfte
Für eine Vielzahl an bislang unheilbaren Krankheiten gilt folgender Zusammenhang:
Obwohl der Zusammenhang eine Heilungsmöglichkeit für zahlreiche gegenwärtig noch unheilbare Krankheiten eröffnet, wird er nicht untersucht:
- Er bildet einen Widerspruch zu den Grundannahmen des gegenwärtig vorherrschenden wissenschaftlichen Weltbildes und löst deshalb eine kognitive Dissonanz aus.
- Er wird als Schuldzuweisung für die Betroffenen empfunden (was er defacto aber nicht ist) und bricht damit ein emotional stark aufgeladenes Tabu.
Normalerweise wird bei Krankheiten grundsätzlich nach materiellen Ursachen wie Bakterien, Viren, negativen Umwelteinflüssen oder physischen Überlastungen gesucht. Auf diese Weise wurden die Ursachen vieler Krankheiten gefunden. Aber es gibt eine Kategorie von Krankheiten, bei denen der Körper scheinbar wie aus dem Nichts und ohne erkennbare materielle Ursache eine Fehlentwicklung hervorbringt. Ein Beispiel sind Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose. Genau um diese Kategorie von Krankheiten geht es in obiger These.
Im gegenwärtig vorherrschenden wissenschaftlichen Weltbild müssen materielle Wirkungen entweder eine materielle Ursache haben oder es wird ihnen ein zufälliges Entstehen unterstellt.
In den Fällen, um die es hier geht, gibt es keine materielle Ursache. Die Wissenschaft nimmt deshalb ein zufälliges Entstehen an.
Wissenschaft sucht nach den Ursachen materieller Phänomene grundsätzlich nur in der Ebene materieller Kausalitäten. Um diesen Zusammenhang wahrnehmen zu können, muss die Betrachtungsperspektive auf Krankheiten aber geändert werden:
Und dann wird danach geschaut, ob genau diese Verhaltenseinschränkung bereits vor Auftreten der Symptome auf psychischer Ebene existiert hat, z.B. verursacht durch eine Angststörung.
Die Verhaltensebene, in welcher der Zusammenhang durch klinische Studien wissenschaftlich nachgewiesen werden könnte, stellt nicht die eigentliche Kausalität dar. Sie ist lediglich ein Indiz dafür, dass eine Ursache existiert, die der Wissenschaft verborgen bleibt. Deshalb lässt sich der Zusammenhang auch nur für einen Teil der betroffenen Krankheiten nachweisen. Es lässt sich nur für Krankheiten nachweisen, bei denen
- die durch die Symptome der Krankheit erzwungene Verhaltenseinschränkung sehr spezifisch ist
- und ein dementsprechendes psychisch bedingtes Verhalten klar als Verhaltenseinschränkung ausgemacht werden kann.
Multiple Sklerose bringt verschiedene physische Symptome hervor. Entsprechend vielfältig und individuell sind die psychischen Muster, die zur Entstehung von Multipler Sklerose führen können. Das folgende Beispiel ist nur eines von mehreren:
Diese Kategorie von Krankheiten zeichnet sich auch dadurch aus, dass für die Betroffenen deutliche Symptome bereits wahrnehmbar sind, lange bevor für die Medizin diagnostizierbare physische Veränderungen erkennbar sind. Es lassen sich 3 Phasen unterscheiden:
- rein psychische Verhaltenseinschränkung, z.B. durch eine Angststörung
- deutlich wahrnehmbare Symptome für die Betroffenen, aber keine Diagnostizierbarkeit physischer Veränderungen
- physisch diagnostizierbare Symptome
Es handelt sich um einen Entwicklungsprozess, der eigentlich einen positiven Hintergrund hat und die gesamte menschliche Existenz auf tiefgreifende Weise durchzieht. Er ist die Grundlage für jegliche Form von positiver körperlicher Entwicklung: