Warum Wissenschaft die wach­sen­den Krisen nicht lösen kann

Der Zusammenhang, den es nicht geben dürfte

Für eine Vielzahl an bislang unheilbaren Krankheiten gilt folgender Zusammenhang:

Die durch die Symptome der Krankheit erzwungene Verhaltenseinschränkung hat bereits vor Auftreten der ersten Symptome psychisch bedingt existiert.

Obwohl der Zusammenhang eine Heilungsmöglichkeit für zahlreiche gegenwärtig noch unheilbare Krankheiten eröffnet, wird er nicht untersucht:

  1. Er bildet einen Widerspruch zu den Grundannahmen des gegenwärtig vorherrschenden wissenschaftlichen Weltbildes und löst deshalb eine kognitive Dissonanz aus.
  2. Er wird als Schuldzuweisung für die Betroffenen empfunden (was er defacto aber nicht ist) und bricht damit ein emotional stark aufgeladenes Tabu.

Normalerweise wird bei Krankheiten grundsätzlich nach materiellen Ursachen wie Bakterien, Viren, negativen Umwelteinflüssen oder physischen Überlastungen gesucht. Auf diese Weise wurden die Ursachen vieler Krankheiten gefunden. Aber es gibt eine Kategorie von Krankheiten, bei denen der Körper scheinbar wie aus dem Nichts und ohne erkennbare materielle Ursache eine Fehlentwicklung hervorbringt. Ein Beispiel sind Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose. Genau um diese Kategorie von Krankheiten geht es in obiger These.

Im gegenwärtig vorherrschenden wissenschaftlichen Weltbild müssen materielle Wirkungen entweder eine materielle Ursache haben oder es wird ihnen ein zufälliges Entstehen unterstellt.

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In den Fällen, um die es hier geht, gibt es keine materielle Ursache. Die Wissenschaft nimmt deshalb ein zufälliges Entstehen an.

Wenn aber bereits VOR Entstehen der ersten Symptome die gleiche Verhaltenseinschränkung psychisch bedingt existiert hat, die später durch die Symptome erzwungen wird, dann kann es kein Zufall sein, obwohl keine materielle Ursache ausgemacht werden kann (der Fall, den es im wissenschaftlichen Weltbild nicht geben darf).

Wissenschaft sucht nach den Ursachen materieller Phänomene grundsätzlich nur in der Ebene materieller Kausalitäten. Um diesen Zusammenhang wahrnehmen zu können, muss die Betrachtungsperspektive auf Krankheiten aber geändert werden:

Wie schränken die Symptome der Krankheit das Verhalten ein?

Und dann wird danach geschaut, ob genau diese Verhaltenseinschränkung bereits vor Auftreten der Symptome auf psychischer Ebene existiert hat, z.B. verursacht durch eine Angststörung.

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Die Verhaltensebene, in welcher der Zusammenhang durch klinische Studien wissenschaftlich nachgewiesen werden könnte, stellt nicht die eigentliche Kausalität dar. Sie ist lediglich ein Indiz dafür, dass eine Ursache existiert, die der Wissenschaft verborgen bleibt. Deshalb lässt sich der Zusammenhang auch nur für einen Teil der betroffenen Krankheiten nachweisen. Es lässt sich nur für Krankheiten nachweisen, bei denen

  1. die durch die Symptome der Krankheit erzwungene Verhaltenseinschränkung sehr spezifisch ist
  2. und ein dementsprechendes psychisch bedingtes Verhalten klar als Verhaltenseinschränkung ausgemacht werden kann.

Multiple Sklerose bringt verschiedene physische Symptome hervor. Entsprechend vielfältig und individuell sind die psychischen Muster, die zur Entstehung von Multipler Sklerose führen können. Das folgende Beispiel ist nur eines von mehreren:

Ein mögliches Symptom von Multipler Sklerose sind Blasenfunktionsstörungen. Blasenfunktionsstörungen schränken das Verhalten dahingehend ein, dass Unternehmungen nicht mehr möglich sind, bei denen nicht jederzeit schnell eine Toilette erreichbar ist. Da Blasenfunktionsstörungen ein physisches Symptom sind, ist die entsprechende Verhaltenseinschränkung körperlich erzwungen. Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Angststörungen, welche die gleiche Verhaltenseinschränkung rein psychisch hervorbringen, z.B. die Angst, nicht auf Toilette gehen zu können, wenn eine Toilette dringend gebraucht wird. Eine solche Angststörung kann zur Entstehung von Multipler Sklerose führen, wenn das Verhalten durch die Angststörung extrem eingeschränkt wird.

Diese Kategorie von Krankheiten zeichnet sich auch dadurch aus, dass für die Betroffenen deutliche Symptome bereits wahrnehmbar sind, lange bevor für die Medizin diagnostizierbare physische Veränderungen erkennbar sind. Es lassen sich 3 Phasen unterscheiden:

  1. rein psychische Verhaltenseinschränkung, z.B. durch eine Angststörung
  2. deutlich wahrnehmbare Symptome für die Betroffenen, aber keine Diagnostizierbarkeit physischer Veränderungen
  3. physisch diagnostizierbare Symptome

Es handelt sich um einen Entwicklungsprozess, der eigentlich einen positiven Hintergrund hat und die gesamte menschliche Existenz auf tiefgreifende Weise durchzieht. Er ist die Grundlage für jegliche Form von positiver körperlicher Entwicklung:

Nicht-gesetzmäßiges Verhalten (psychisch bedingt) wird durch Wiederholung gesetzmäßig (körperlich bedingt).
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