Verstand
Was den Menschen von allen anderen Lebewesen unterscheidet, ist sein ausgeprägter rationaler Verstand. Der Verstand ist eine sehr junge Entwicklung der Evolution. Seine Entwicklung begann vor ungefähr 30.000 bis 60.000 Jahren. Bevor sich der Verstand in der Psyche des Menschen zu entwickeln begann, hatte sich das Leben bereits seit 3,5 bis 4 Milliarden Jahren erfolgreich aufwärts entwickelt. Lebewesen hatten also bereits eine funktionierende Verhaltenssteuerung, lange bevor der Verstand anfing, Verhaltensentscheidungen rational zu treffen. Diese ursprüngliche Verhaltenssteuerung wurde vom Verstand im Laufe seiner Entwicklung immer mehr verdrängt. Dabei blockierte der Verstand auch einen wesentlichen Teil der Psyche in seiner Funktion. In religiöser Terminologie ist das der Sündenfall, weil der Mensch dadurch den Kontakt zum wichtigsten Teil der Realität und zu seinem Ursprung verlor. Das ist die Ursache eskalierender globaler Krisen und individueller Probleme, unter anderem einer Vielzahl von bisher unheilbaren Krankheiten.
Der Verstand repräsentiert eine spezifische Art, Verhalten zu steuern und Probleme zu lösen - die Rationalität. Diese Herangehensweise funktioniert für einen Teil der Realität hervorragend und hat dem Menschen einen riesigen Fortschritt beschert.
Beim Aufbau seines Weltbildes hat der Verstand allerdings die Angewohnheit entwickelt, nur den Teil der Realität zu erfassen, den er mit seiner Arbeitsweise kontrollieren kann und den Teil der Realität zu verdrängen, über den er keine Kontrolle hat. Auf diese Weise erschafft er die Illusion, dass das gesamte Universum rein rational zu kontrollieren sei. Die Differenzen zwischen seinem reduzierten Weltbild und der Realität verbirgt der Verstand durch unbewusst, aber geschickt angelegte rationale Tricksereien vor sich selbst. Die Illusion gibt dem Verstand ein Gefühl von Macht und Kontrolle, so wie es auch echte Erkenntnis tun würde. Alles, was die Illusion ins Wanken bringt, erscheint im Verstand wie das Gegenteil von Erkenntnis und wird verbissen bekämpft. Im Unterschied zu echter Erkenntnis existiert die Kontrolle real aber nicht - wie zahlreiche eskalierende Krisen zeigen.
- Das wissenschaftliche Weltbild ist unvollständig. Es beschränkt die Realität auf das durch die 5 Sinne Wahrnehmbare (die Materie).
- Wahrnehmung geht jedoch weit über die Sinneswahrnehmung hinaus. Sie kann sich auch dem Inneren der Psyche zuwenden.
- Die innerpsychische Wahrnehmung ist der Schlüssel, um die Entstehung des eigenen Verhaltens und damit die Entstehung des Verhaltens der Lebewesen im Allgemeinen zu verstehen.
- Das Leben basiert auf einer eigenständigen Form von Energie - dem Bewusstsein. Bewusstsein ist das, was wahrnimmt.
- Bewusstsein ist Energie, weil es Verhalten und Entwicklung der Materie beeinflusst - auf eine Weise, die das rationale Weltbild des Verstandes bisher nicht erfasst.
- Das Bewusstsein ist nicht nur die Quelle des Verhaltens der Lebewesen, sondern jeglicher Form von materieller Entwicklung, unter anderem auch der Evolution.
- Weil der Verstand den Zusammenhang nicht kennt, hat der Mensch keine Kontrolle über die Wirkung seines eigenen Bewusstseins auf seinen Körper und seine Lebensumgebung. Die Folge davon ist, dass sich diese Wirkung immer mehr negativ entfaltet in Form von individuellen Problemen, globalen Krisen und unheilbaren Krankheiten.
- Dem Verstand erscheinen die vom Bewusstsein verursachten Wirkungen zufällig. Doch Zufall bedeutet Unwissenheit: Aus menschlicher Sicht ist nicht unterscheidbar, ob ein Ereignis oder eine Entwicklung tatsächlich zufällig geschehen oder nur die Bedingungen ihrer Entstehung nicht bekannt sind.
- Der Zusammenhang durchzieht die gesamte menschliche Existenz auf tiefgreifende und umfassende Weise, doch der Verstand nimmt ihn nicht wahr. In der Mythologie gibt es dafür das Bild eines für den Menschen verborgenen magischen Reiches.
- Mythologie, Religion und fernöstliche Weisheitslehren beschreiben genau den Teil der Realität, den die Wissenschaft nicht erfasst. Aber ihre auf Symbolen, Gleichnissen und emotionalen Bildern basierende Darstellungsform Ist dem heutigen, stark versachlichten Verstand nicht mehr zugänglich.
- Die vom Verstand unterdrückten nicht-rationalen Teile der Psyche sind dafür verantwortlich, den Zusammenhang zwischen innerpsychischen Prozessen und äußerem materiellem Geschehen herzustellen.
- Wenn die nicht-rationalen Teile der Psyche wieder zum Leben erweckt werden, ist es ein Schock, wie etwas so Fundamentales, Umfassendes und die ganze Existenz durchziehendes, so vollkommen verborgen bleiben konnte.
Diese Publikation widmet sich folgenden Themen:
- Rationalität - die Arbeitsweise des Verstandes
- Auflösung rationaler Illusionen
- Erweiterung des wissenschaftlichen Weltbildes
- Entstehung des Verhaltens im Inneren der Psyche
- Bewusstsein und seine Wirkung auf Materie
- negative Umkehrung der eigentlich positiven Wirkung des Bewusstseins durch rationale Unwissenheit
- wissenschaftlicher Beweis der Existenz des Bewusstseins als Energieform und seiner Wirkung auf die Materie
- Reaktivierung der vom Verstand unterdrückten nicht-rationalen Teile der Psyche (nicht-rationale Erkenntnis)
- Evolution der Psyche: Rationaler Verstand und nicht-rationale Teile der Psyche verbinden sich zu etwas Neuem, das dem Menschen eine ganze Welt an neuen Möglichkeiten eröffnet.
- Heilung einer Vielzahl von bisher unheilbaren Krankheiten
- Lösung globaler Krisen
- Lernen, Kreativität, Entwicklung körperlicher Fähigkeiten
- Richtigstellung der Evolutionstheorie
- Sucht, Depression, ADHS, Übergewicht
- übertriebene Ängste als Folge eines unvollständigen rationalen Weltbildes